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Die Crailsheim Merlins haben das Auswärtsspiel in der Ulmer Kuhberghalle mit 76:103 gewonnen. Dabei brauchten die Zauberer gegen die junge OrangeAcademy von ratiopharm Ulm ein gutes Stück Anlauf.

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Ulm, 11.02.2018. Die Erkältungswelle hat auch die Crailsheim Merlins erwischt, aus rein sportlicher Sicht „zum Glück nur“ das Backoffice. So reisten die Zauberer sowohl ohne Geschäftsführer Martin Romig, als auch ohne Sportdirektor Ingo Enskat an, die zuhause das Bett hüteten und die Partie am Kuhberg per airtango-Livestream verfolgten.
Der Kader von Headcoach Tuomas Iisalo war dagegen so komplett wie er aktuell sein kann: Lediglich Derrick Marks unterstützte die Mannschaft nach wie vor in Zivil; aufgrund der Freigabesperre der NBA G-League wird er voraussichtlich erst zum kommenden Heimspiel gegen Karlsruhe sein Debut im Merlins-Trikot feiern können.

Spielverlauf

Es dauerte ein paar Angriffe lang, ehe die Merlins auf Betriebstemperatur waren und erstmals in Führung gehen konnten (4:6). Mit hohem Tempo brachten die Zauberer die jungen Gastgeber nun zunehmend in Probleme und die mitgereisten Fans in beste Stimmung. Erst eine Auszeit stoppte den Fastbreak-Express der Merlins. Der Zwischenhalt dauerte dann doch länger als Tuomas Iisalo lieb sein konnte. Nachlässigkeiten an beiden Enden des Feldes brachten Ulm zum Ende des ersten Viertels wieder in Schlagdistanz, nur ein schöner Buzzerbeater von Michael Smith zum 16:21 sorgte für einen versöhnlichen Abschluss der ersten zehn Minuten. Auch das zweite Viertel erinnerte sowohl an den Spielbeginn als auch an das Hinspiel: Aufopferungsvoll kämpfende Ulmer ließen die Merlins nicht davonziehen, wobei die Crailsheimer dies auch damit unterstützten, dass die sonst sichersten Dinge nicht in gewohnter Effektivität gelangen (Korbleger Gay, 19:24). Dass dennoch das Derbyfeuer nicht nur im Gästeblock loderte, zeigte sich in einer Sequenz gegen Ende der ersten Halbzeit. Zwei Dunks von Sherman Gay und Konrad Wysocki standen zwei Dreier der Ulmer gegenüber, garniert von einigen Fouls auf beiden Seiten inklusive einem Technischen gegen Merlins-Coach Iisalo (31:40). Unter diesem Eindruck nahmen die Merlins die bis dato höchste Führung mit in die Kabine (31:43).

Ohne ihr „A-Game“ auszupacken, verschafften sich die Merlins nach dem Seitenwechsel kontinuierlich mehr Luft. Fastbreak-Punkte durch Frank Turner und Martin Bodganov, aber auch aggressivere Defense trugen zur 40:59-Führung nach rund sieben Minuten im dritten Viertel bei. Auch Chase Griffin machte da gerne mit, zeigte seinen Paradewurf von downtown gleich zweimal in Folge (42:65). Mit der 49:75-Führung im Gepäck gingen denn auch die faschingsverkleideten Merlins-Fans in der Pause vor dem letzten Viertel auf Polonaise durch die Kuhberghalle. Im Schlussabschnitt ging es dann noch an die Reinschrift des Scoutingbogens. „Papa“ Pat Flomo setzte per Dunk seinen Stempel drauf, Topscorer Chase Griffin (23 Pkt) stellte von der Freiwurflinie auf 30 Zähler Vorsprung (59:89). Zuletzt trug sich noch Mitch Jost ein, Michael „Smoothie“ Smith machte die „100“ voll. Am Ende stand ein souveräner 76:103-Erfolg, der vor allem auf einer starken zweiten Halbzeit basierte, die für die schwere Aufgabe gegen die PS Karlsruhe Lions am kommenden Sonntag Selbstvertrauen geben sollte.

Statistik

Für die Merlins spielten: Smith (9 Pkt), Turner (17 Pkt, 9 Ass, 5 Reb), Griffin (23 Pkt, 4 Ass, 4 Reb), Bogdanov (10 Pkt, 4 Ass), Herrera (4 Pkt), Wysocki (13 Pkt), Neumann (1 Pkt, 3 Reb), Jost (3 Pkt), Cuffee (12 Pkt, 4 Reb), Gay (8 Pkt, 5 Reb), Flomo (3 Pkt)

Viertelergebnisse: 16:21, 15:22, 18:32, 27:28

Teamvergleich  Crailsheim    Ulm   
Rebounds 36   41  
Assists 27   16  
Steals 11   4  
Wurfquoten        
Field Goals 39/72 (54%)  27/68 (40%) 
Dreier 13/24 (54%) 4/22 (18%)
Freiwürfe 12/14 (86%) 18/27 (67%)

 

Stimme zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins): „Ich dachte, wir waren gut vorbereitet, aber scheinbar hatten wir das Nickerchen von der Busfahrt ein wenig verlängert. Die zweite Halbzeit war bedeutend besser als die erste Hälfte, besonders was die Ballbewegung und das Teamplay betrifft. Wir haben an beiden Enden des Feldes als Team gut gespielt, das ist das Positive. Angesichts der schweren Aufgaben, die vor uns liegen, müssen wir daran anknüpfen und die erste Halbzeit vergessen.“

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