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Die Crailsheim Merlins bleiben weiter auf Kurs in der 2. Basketball-Bundesliga. Allerdings mussten sich die Zauberer beim Traditionsduell in der Kurpfalz mächtig strecken, um mit dem 95:99 den 18. Saisonerfolg einzufahren.

Fans Heidelberg

Heidelberg, 04.02.2018. Im Topspiel beim Tabellenvierten MLP Academics Heidelberg war die Offensivstärke der Merlins gefragter denn je. Auch ein ordentlicher Einstand von Philipp Neumann trug zum Auswärtssieg im Olympiastützpunkt bei.

Auf dem Spielfeld

Vor lautstarkem Support der mitgereisten Merlins-Fans legten die Gäste stark los, ließen die Gäste erst nach einer Auszeit ins Spiel kommen (2:7). Nach einer offensiv zähen Anfangsphase fanden die Merlins als erstes den Turbo und zogen auf 9:18 davon, wurden dabei vor allem von den eingewechselten Martin Bogdanov und Chase Griffin angetrieben. Einige Nachlässigkeiten in der Schlussminute des ersten Viertels verhinderten aber eine höhere Führung nach zehn Minuten (18:22). Bei diesem Auf und ab blieb es bis zur Halbzeitpause, wenngleich mit kleinem Plus auf Seiten der Merlins (41:46).

Nach der Pause grüßte das Murmeltier: Besserer Start der Merlins, die sich erstmals zweistellig absetzten (50:62), ehe sich die Gastgeber nach einer Auszeit in die Partie zurückbissen. Der kleine Unterschied, dass man nun einen etwas höheren Vorsprung zu verwalten hatte, hatte bis in die Schlussphase des dritten Viertels bestand. Pünktlich zum Schlussabschnitt aber meldeten sich die Gastgeber zurück in der Partie (68:73). Spannende Schlussminuten waren in Sicht, die nach weiteren Ballverlusten der Merlins und dem fünften Foul gegen Michael Cuffee noch wesentlich näher rückten. Längst bewegte sich die Partie in Richtung High Scoring-Game, als die Merlins mit einer geschlossenen Teamleistung ihre große Stärke voll ausspielten: Offense. Aus der geschlossenen Teamleistung tat sich im letzten Viertel Seba Herrera mit viel Einsatz und einigen wichtigen Zählern hervor, den Neckbreaker setzte Routinier Konrad Wysocki mit seinem ersten und einzigen Treffer an diesem Sonntagnachmittag. Dank Nervenstärke an der Freiwurflinie blieben die letzten Angriffe der Heidelberger unter der Kategorie Ergebniskosmetik, so auch der Buzzerbeater zum 95:99 Endstand.

Im Fokus

Der Start ins zweite Viertels des Spiels in Heidelberg brachte eine Premiere mit sich: Philipp Neumann kam zu seinem ersten Einsatz für die Merlins. Die Einbindung ins Teamplay fehlte naturgemäß noch hier und da, aber vor allem in Sachen Rebounds präsentierte sich der Neuzugang schnell als Hilfe für sein Team und trug seinen Teil dazu bei, dass die Zauberer deutlich mehr Abpraller pflückten als die Hausherren. Auf sieben Rebounds brachte es Neumann, erzielte zudem acht Punkte und erntete entsprechenden Applaus von den mitgereisten Merlins Supporters.

Auf dem Statistikbogen

Zwei statistische Werte waren durchaus ungewöhnlich. Aus Crailsheimer Sicht weniger erfreulich waren satte 20 Ballverluste – die Gastgeber hatten sich nur neun Turnover erlaubt. Damit relativierte sich im Endresultat auch die Dominanz der Merlins an den Brettern. Mit 41:26 entschieden die Zauberer das Reboundduell klar für sich.

Für die Merlins spielten: Smith (5 Pkt, 4 Reb, Turner (11 Pkt, 7 Ass), Griffin (6 Pkt), Bogdanov (8 pkt), Herrera (10 Pkt, 5 Ass), Wysocki (3 Pkt, 7 Reb, 6 Ass), Neumann (8 Pkt, 7 Reb), Jost (2 Pkt), Cuffee (18 Pkt, 6 Reb), Gay (26 Pkt, 9 Reb), Flomo (2 Pkt)

Viertelergebnisse: 18:22, 23:24, 27:27, 27:26

Teamvergleich:        Crailsheim    Heidelberg

Rebounds        41        26

Assists            27        20

Steals            9        4

Blocks            3        2

Wurfquoten

Field Goals        32/56 (57%)    30/67 (45%)

Dreier            9/21 (43%)    9/21(43%)

Freiwürfe        26/33 (79%)    26/29 (90%)

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins): „Es war ein harter Fight heute. Beide Mannschaften haben sehr viele Fehler gemacht, wir haben vor allem in der Defensive deutlich schlechter agiert als bisher in der Saison. Heidelberg hat uns aber vor große Herausforderungen gestellt, dass wir beispielsweise auch auf eine kleine Line-Up zurückgreifen mussten, mit Cuffee auf der Power Forward Position. Letztendlich sind wir einfach glücklich, das Spiel heute gewonnen zu haben.“

Ingo Enskat (sportlicher Leiter Ingo Enskat): „Wir haben heute unsere zwei Gesichter gezeigt. Einmal die Mannschaft, die eigentlich von vorneweg souverän spielen kann. Andererseits aber haben einige Fehler und Unkonzentriertheiten die Heidelberger immer wieder im Spiel gehalten. Das gibt einem gemischte Gefühle mit auf den Weg, aber letztendlich haben wir den Sieg beim Tabellenvierten eingefahren und uns damit weiter oben festgesetzt.“

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