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Die White Wings Hanau bleiben eine harte Nuss für die Crailsheim Merlins. Am 14. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga 2017/2018 erkämpften sich die Zauberer erst in den Schlussminuten den knappen 78:82-Erfolg und verteidigten damit die Tabellenspitze (Foto: Philipp Reinhard).

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Hanau, 16.12.2017. Für die Hanauer war die Partie gegen den Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga bereits das „Weihnachtsspiel.“ Für die Crailsheim Merlins folgt das einzig wahre Spiel der Spiele bekanntermaßen erst kommende Woche. Nicht minder gefordert waren die Zauberer in der Auswärtspartie beim Playoff-Kandidaten jedoch, der es sich auf die Fahnen geschrieben hatte, die Offensivpower der Merlins zu stoppen.

Die Crailsheimer um Center Sherman Gay durchkreuzten diese Pläne früh, erspielten sich ihre Chancen und nutzten diese (4:9). Ebenso funktionierte aber auch die gegnerische Offense gut und die Gastgeber hielten die Partie offen. Teils überhastete Aktionen der Hanauer sorgten jedoch dafür, dass die Merlins zumindest nicht ins Hintertreffen gerieten und mit Cleverness die Führung behielten (15:23). Neben Gay und Frank Turner sorgten erneut die Akteure von der Bank für Akzente. Chase Griffin forcierte das Umschaltspiel seines Teams und Martin Bogdanov netzte zu Beginn des zweiten Abschnitts fünf Zähler in Folge ein (17:28). Abgesehen von einem schön herausgespielten Cuffee-Dreier konnten die Merlins in der Folge aber nichts mehr auf das Parkett zaubern, sodass die Hausherren Morgenluft wittern konnten (32:33). Auch eine Auszeit durch Headcoach Iisalo brachte nicht die erhoffte Wirkung und nicht einmal Freiwürfe wollten fallen. Die Folge: Ein 41:38-Rückstand zur Halbzeitpause.

Den „psychologisch wichtigen“ Treffer zum Ausgleich konnte Konrad Wysocki zu Beginn des dritten Viertels erzielen, der Turnaround gelang den Zauberern allerdings nicht – zu selbstbewusst traten die Gastgeber in der eigenen Offense an. Dieses Selbstvertrauen sorgte für einen erneuten Run der Hanauer, dem die Merlins erst zum Ende des dritten Viertels wieder etwas entgegenwirken konnten (60:55). Die erste Niederlage nach zehn Siegen in Folge schwebte über den Zauberern, als Hanau erstmals auf zehn Zähler davonziehen konnte (65:55) und weiterhin einfache Aktionen bei den Merlins nicht das gewünschte Ergebnis erzielten. Einzig Chase Griffin scorte zuverlässig, sorgte für die ersten sieben Merlins-Punkte im Schlussviertel. Vom Routinier mitgerissen, zeigten die Zauberer wieder einmal viel Charakterstärke und sorgten für ungläubige Blicke beim Heimpublikum, als White Wings-Coach nach dem 68:69 für die Merlins zur Auszeit rufen musste. Absetzen konnte sich nun keines der Teams mehr. Mehrfach legten die Hausherren vor, mehrfach zogen die Merlins nach. Erst zwei Freiwürfe von Sherman Gay sorgten für das Polster, das den Crailsheimern am Ende zum Sieg reichen sollte (76:80). Zwar wurde es nach einem unsportlichen Foul gegen Chase Griffin noch einmal brenzlig, doch die Gastgeber konnten nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Die Merlins hatten zum wiederholten Mal in dieser Saison eine Partie im Schlussviertel gedreht und fuhren mit dem 78:82 den elften Sieg in Serie ein.

Stimmen zum Spiel:

Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins): „Ich bin natürlich sehr glücklich über den Sieg. Hanau war sehr gut vorbereitet auf uns, während wir oftmals zu phlegmatisch waren. Das sind die schwierigen Spiele für uns: Kurze Tage, lange Anfahrt und dann fehlt uns die Energie, während die Heimmannschaft natürlich immer selbstbewusster wird und das Publikum im Rücken hat. Aber ich bin zufrieden, dass wir erneut eine solche Partie noch drehen konnten und damit wichtige Punkte mitnehmen.“

Ingo Enskat (Sportlicher Leiter, Crailsheim Merlins): „Heute hätte eigentlich Hanau den Sieg verdient gehabt. Bis ins Schlussviertel hat mir die Energie bei unseren Jungs gefehlt. Dann jedoch haben wir wie so oft in dieser Saison mit einem Kraftakt nochmal das Spiel gedreht. Wir müssen und können am nächsten Wochenende besser spielen, um unsere Serie auch im Weihnachtsspiel am Leben zu halten.“

Statistik

Für die Merlins spielten: Smith, Turner (11 Pkt, 6 Ass),Griffin (19 Pkt), Bogdanov (7 Pkt), Herrera (5 Pkt), Wysocki (6 Pkt, 9 Reb, 5 Ass), Jost (2 Pkt, 6 Reb), Cuffee (8 Pkt, 4 Reb), Gay (22 Pkt, 7 Reb), Flomo (2 Pkt)

Viertelergebnisse: 15:23, 26:15, 19:17, 18:27

TEAMVERGLEICH:HANAUMERLINS
Rebounds 28 41
Assists 13 19
Ballverluste 8 13
     
Wurfquote (%)    
Field Goals 47 50
Dreier 41 32
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