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Es war ein deja-vu für die Crailsheim Merlins. Wie schon im Heimspiel gegen Chemnitz lag man lange zurück, feierte dann im Schlussviertel ein Comeback. Anders als vor einer Woche gelang es diesmal nicht, das Spiel zu drehen. Mit 71:73 unterlag man den Kirchheim Knights im Derby (Fotos: Kerstin Nittel).

Cuffee Kirchheim web

Kirchheim/Teck, 07.10.2017. Fast schon überraschend ruhig war es im Vorfeld des Derbys in den sozialen Netzwerken und einschlägigen Fan-Foren. Umso lauter war es am Ort des Geschehens in der Kirchheimer Sporthalle. Eine große Delegation Merlins-Fans war angereist, um die Zauberer zu unterstützen. Anders als die Merlins Supporters hatten die Jungs um Headcoach Tuomas Iisalo größere Personalsorgen. Das weitere Fehlen von Michael Smith war bereits vorab klar, am Spieltag selbst musste schließlich auch Center Sherman Gay passen und konnte nicht eingesetzt werden.

Fans Kirchheim webDie Merlins erwischten den etwas besseren Start, dennoch waren Punkte zu Beginn der Partie Magerkost. Als erstes fanden die Hausherren den offensiven Rhythmus und zogen auf 12:4 davon. Auch nach einer Auszeit von Tuomas Iisalo wollte der Ball aus Sicht der Merlins nicht durch die Reuse fallen. Der eingewechselte Martin Bogdanov übernahm Verantwortung und beendete mit dem Dreier zum 14:7 die Durststrecke, konnte sogar auf 14:13 verkürzen. Angepeitscht von den mitgereisten Fans stabilisierten sich die Zauberer auch über das Ende des ersten Viertels (18:13) hinaus und gestatteten den Hausherren in den ersten viereinhalb Minuten des zweiten Abschnitts keinen Punkt. Dennoch blieben die Wurfquoten steigerungsfähig. Erst der zweite erfolgreiche Merlins-Dreier im Spiel durch Michael Cuffee brachte die Führung zurück (18:19). Tuomas Iisalo wirkte seiner kurzen Rotation mit kurztaktigen Wechseln entgegen, um die Beine seiner Akteure frisch zu halten. Den Schlussspurt der Hausherren in der ersten Halbzeit konnte man dennoch nicht verhindern (38:29).

Die erhoffte Trendwende nach der Pause blieb aus, da die Gastgeber auf die guten Ansätze der Merlins immer wieder Antworten fanden. Vor allem Charles Barton auf Kirchheimer Seite konnte kaum gestoppt werden. Bei den Merlins ging im dritten Abschnitt Konrad Wysocki voran, hatte nach 30 Spielminuten bereits 15 Punkte erzielt. Dennoch führten die Ritter weiterhin (60:51). Dass Aufgeben niemals eine Option ist, machten die Merlins mit einem 9:0-Run anfangs des Schlussviertels deutlich, der die Kirchheimer beim Stand von 60:60 zur Auszeit zwang. Der Krimi, den viele erwartet hatten, aber nachdem es über weite Strecken des Spiels nicht aussah, war plötzlich da. In der Crunchtime kamen die Merlins mehrfach zu Chancen, wie bereits in der letzten Woche den Turnaround zu schaffen. Doch mehr als Gleichstand gelang den Zauberern nicht. In der Schlussminute legten die Kirchheimer zweimal mit drei Punkten vor. Einmal gelang den Merlins der erneute Ausgleich, im letzten Angriff wurde Frank Turner mit einem Foul gestoppt. Ein Freiwurf fand sein Ziel, beim Zweiten gelang der benötigte Offensivrebound nicht, sodass die Crailsheimer wie schon in der vergangenen Saison mit einer knappen Niederlage (71:73) nach Hause fahren mussten.

Stimmen zum Spiel:

Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins): „Herzlichen Glückwunsch an Coach Mirolybov, der einen tollen Job hier macht. Mit unserem Spiel bin ich natürlich nicht zufrieden. Wir sind leider nicht mit dem nötigen Biss ins Spiel gegangen, den man braucht um ein Derby zu gewinnen. In den letzten drei Minuten gab es natürlich einige Situationen, die auch in die andere Richtung hätten laufen können. Aber es zählt das ganze Spiel. Für den Anfang des Spiels und des dritten Viertels müssen wir Lösungen finden. Die Jungs haben am Ende wieder gezeigt, dass sie es viel besser können.“

Ingo Enskat (Sportlicher Leiter Crailsheim Merlins): „Die Mannschaft muss lernen, dass sie nur Erfolg haben kann, wenn sie so spielt wie am Ende des Spiels. Die Jungs müssen von Beginn an die gleiche Konzentration, den gleichen Fokus zeigen.“

Statistik

Turner (17 Pkt, 4 Reb, 4 Stl), Griffin (10 Pkt, 5 Reb, 5 Ass), Bogdanov (9 Pkt), Herrera (5 Pkt), Wysocki (15 Pkt, 5 Reb), Jost (3 Pkt), Cuffee (8 Pkt), Flomo (4 Pkt, 8 Reb)

Viertelergebnisse: 18:13, 20:16, 22:22, 13:20

Team-Vergleich Kirchheim – Crailsheim

Würfe aus dem Feld: 47% - 42%

Rebounds: 36:34

Assists: 23:15

Steals: 5:12

Turnover: 15:11

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