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Deutsche Verstärkung unter dem Korb
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Erstellt am Donnerstag, 13. Juni 2013 23:09
 
Deutsche Verstärkung unter dem Korb
2,09m großer Center kommt mit viel Erfahrung zu den Merlins
Lange war es ruhig bei den Merlins. In erster Linie versuchte man gezielt die wichtigen Bausteine aus der abgelaufenen Saison im Team der Merlins zu bewahren. Mit einer sehr hohen Erfolgsquote hielt man die folgenden Wunschspieler aus der Rotation: Stevie Johnson, Philipp Friedel, Kosta Karamatskos und Josten Crow.
Nachdem auch Chris Tetzner nach einem Jahr in der „Zweiten“ zurück zu den Merlins kehrt, gelang den Crailsheimern jüngst die erste echte Neuverpflichtung. Mit dem 2,09m großen Centerspieler Chris Heinrich kommt ein bereits in den deutschen Ligen aktiver echter Bigman nach Crailsheim. Der Veteran und gebürtige Amerikaner verfügt über die deutsche Staatsangehörigkeit und war die letzten 13 Jahre auf verschiedenen Leistungsebenen auch bereits in Europa tätig.
„Egal ob in der 1.Liga in Deutschland (Würzburg), Polen, Ungarn, Österreich sowie in der zweiten Liga in Italien und dann zuletzt wieder zurück in Deutschland, immer war Chris ein echter Arbeiter und Kämpfer unter den Körben!“, so Manager Martin Romig zuversichtlich damit eine der wichtigen Baustellen der vergangenen Saison unter den Körben mit einem echten Musterprofi verstärkt zu haben.
Die letzten zwei Jahre spielte der mittlerweile in Würzburg beheimatete Centerhüne bei der TB Oldenburg in der PRO B und war dort in einem der jüngsten Teams der Fels in der Brandung. Dort machte er auch mit stabilen Leistungen auf sich aufmerksam und empfahl sich mit seinen Werten für eine Verlängerung seiner sportlichen Karriere in den hohenlohischen Gefilden.
Die HAKRO Arena ist dem Würzburger noch in allzu guter Erinnerung geblieben. Heinrich war Teil des Aufstiegsteams der DJK s’Oliver Würzburg im Jahr 2011 und hat die HAKRO-Arena Erlebnisse mit der verbundenen Niederlage zwar verdrängt aber nicht vergessen. „Die Fans waren unglaublich, vieler meiner Kameraden damals waren mit der Situation überfordert! Die Stimmung war phänomenal! Ich freue mich auf die Aufgabe.“, so der Deutschamerikaner, der anders als viele seiner Kollegen auch in der deutschen Sprache bereits zu glänzen weiß.
Auch im Merlins-Lager freut man sich über die Neuverpflichtung. Trainer Willie Young: „Auf jeden Fall eine Verstärkung für unser Team. Er wird uns mit den kleinen Dingen helfen, die man nicht auf den ersten Blick nicht immer gleich erkennt!“
Sportdirektor Ingo Enskat: „Wir hoffen mit Chris die Lücke unter den Körben solide schließen zu können. Die vergangenen Spielzeiten hatten wir immer Bestwerte in der Liga beim so wichtigen Rebounding und wollen dort, nach den Schwächen unter den Brettern im letzten Jahr, die Stärken von Chris wieder zu mehr Stabilität auf dem Feld nutzen.“
Heißen wir also den ersten Neuzugang in Crailsheim Willkommen und wünschen dem sympathischen Centerspieler eine gute Saisonvorbereitung und einen erfolgreichen Start in die Saison.
U12 spielen um die Württembergische Meisterschaft
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Erstellt am Mittwoch, 12. Juni 2013 11:12

u12 der Merlins spielt um die Württembergische Meisterschaft
Am kommenden Wochenende tritt die u12 der Crailsheim Merlins zum Saisonhöhepunkt an - dem Kampf um die Württembergische Meisterschaft. Dabei haben die jungen Zauberer alle ihre bisherigen Aufgaben mit Bravour gelöst, waren ohne Niederlage durch die Saison in ihrer Landesliga marschiert und hatten vor gut einem Monat auf dem Endturnier auch den Titel des Meisters einsammeln können.
Dennoch sieht das Trainergespann von Ingo Enskat und Markus Schmidt das Turnier in Ulm vor allem als wichtigen Lernprozess für ihre Schützlinge, mit denen nach wie vor hauptsächlich an den individuellen Grundtechniken und dem Zusammenspiel auf dem Feld gearbeitet wird. Letzteres wird auch in Ulm eine wichtige Rolle spielen, ist die Konkurrenz mit Ludwigsburg, Derendingen und dem Gastgeber vom Bundesliganachwuchs aus Ulm doch ebenso souverän wie die Merlins durch ihre Spiele geschritten und hat alle Aufgaben bisher erfolgreich absolvieren können.
„Wichtig ist, dass die Jungs sich an solch einen Wettkampf auf höchstem Niveau gewöhnen und versuchen auch dort ihr Bestes zu erreichen.“, so Coach Ingo Enskat, der dabei auf alle seine zwölf Nachwuchsspieler zurückgreifen kann. „Technisch haben wir in dieser Saison gut zulegen können; körperlich dagegen ist noch viel Raum nach oben.“, schmunzelt der Trainer, dass typischerweise die Merlins von der Crailsheimer Luft nicht gerade mit extremem Größenwachstum gesegnet werden.
Los geht es am Samstag um 15.30 Uhr gegen den TV Derendingen, bevor dann am Abend das ewig junge Duell gegen die alten Weggefährten von der BG Ludwigsburg auf dem Programm steht. Zum Abschluss wird schließlich am Sonntag das Spiel gegen den Favoriten aus Ulm den Höhepunkt des Turniers bilden, das anders als sonst in verkürzter Spielzeit absolviert wird, dafür aber mit einem Rahmenprogramm aus individuellem Basketballtest und einem Athletiktest garniert ist.
Alles zusammen, also Turnier und Testergebnisse, fließen dann in eine Gesamtwertung ein und wird zum Ende den Württembergischen Meister bestimmen. Drücken wir die Daumen, dass auch die Merlins dann mit viel Spaß auf eine tolle Turnierleistung zurückblicken können.
Die Merlins:
Alex Fritz, Julian Fritz, Moritz Heck, Justin Schäfer, Benjamin Moser, Michael Exler, Emilio Albanese, Arthur Lorenz, Ilyas Memis, Paul Neufeld, Justin Beck und Felix Storz.
U19 ziehen in Entscheidungsrunde ein
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Erstellt am Mittwoch, 12. Juni 2013 10:23

Merlins ziehen in Entscheidungsrunde ein
Crailsheim Merlins beenden NBBL Qualifikationsturnier auf dem ersten Platz
Am vergangenen Wochenende stand für die Nachwuchs-Zauberer aus Crailsheim die erste Qualifikationsrunde zur NBBL für die Saison 2013/14 an. Relativ souverän, wenn auch ohne zu glänzen, zog man dort am Ende beim Turnier in Treuchtlingen in die zweite Runde ein.
Dabei wussten die Merlins zunächst nicht wirklich, was sie an diesem Wochenende erwarten würde. Gegen den Gastgeber aus Treuchtlingen und die Baskets aus Vilsbiburg hatte man in der bisherigen Vereinsgeschichte noch nicht gespielt und wusste einzig, dass man auf zwei ambitionierte bayrische Nachwuchsprogramme treffen würde.
Das erste Spiel durften die Merlins zunächst noch als Zuschauer beobachten und sahen eine starke Mannschaft aus Vilsbiburg im letzten Viertel deutlich an der Treuchtlingern vorbeiziehen und mit dem Schlusspfiff beim 79:59 die Oberhand behalten.
Da Crailsheim gleich im nächsten Spiel gegen die Vilsbiburger antreten musste, hatte man sofort den passenden Gratmesser für den Verlauf des weiteren Turnieres. Die Jungs von Michael Heck und Benjamin Schweigert wirkten jedoch zunächst wie gehemmt. Zwar konnte man eine schnelle Führung aufbauen, verspielte diese anschließend jedoch beinahe noch schneller durch etliche Unkonzentriertheiten und einfache Fehler. Ob es die Nervosität oder einfach ein schlechter Tag gewesen sei, fiel dem Trainergespann auch im Nachhinein noch schwer zu sagen. Wie eine rote Linie zogen sich die Abstimmungsprobleme weiter durch das Spiel der Merlins. Teils schön herausgespielten Körben folgten auch nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit immer wieder kopflose Einzelaktionen, die das Spiel bis in die Schlussphase offen gestalteten. Dort jedoch behielten die Crailsheimer kühlen Kopf und im entscheidenden Moment stand endlich auch die Defensive. Gleichzeitig fielen im Angriff die entscheidenden Würfe, so dass am Ende ein hart erkämpfter 66:69 Sieg gegen Vilsbiburg auf der Anzeigetafel leuchtete.
Eine Steigerung musste her, wusste man doch, dass Treuchtlingen auf dem selben Level wie Vilsbiburg spielte und nur in der Schlussphase seine Linie verloren hatte. Dementsprechend energisch begannen die Merlins zu Beginn des Spiels. Die schnelle 8:2 Führung blieb jedoch leider die beste Phase, schaltete man danach viel zu früh wieder einen Gang herunter und holte die kämpfenden Gastgeber wieder zurück ins Geschehen, das wie das erste Spiel der Merlins, so auch bis in die Schlussminuten zu einem offenen Schlagabtausch wurde. Wie gegen Vilsbiburg behielt man am Ende jedoch auch hier die Nerven, versenkte seine Freiwürfe und konnte so letztlich nicht nur den 65:60 Sieg, sondern auch den ersten Platz im Qualifikationsturnier mit ins heimische Crailsheim nehmen.
Nun bleiben dem erfolgreichen Team der Coaches Heck und Schweigert zwei Wochen, um die Abstimmung innerhalb der Mannschaft in Angriff und Verteidigung weiter zu verbessern, die bereits gut integrierten Neuzugänge aus Schwäbisch-Hall und Kupferzell weiter in die Mannschaft einzubauen und auch in Sachen Energie die entscheidenden Reserven zu mobilisieren.
„Für die nächste Runde muss die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen!“, so Ingo Enskat, sportlicher Leiter der Merlins und wie Manager Martin Romig mit dem Team nach Treuchtlingen gereist. „Das war zwar ein gelungener erster Schritt der Jungs, doch jeder Spieler muss realisieren, dass es nun an ihm liegt, viel weiter bis an die Grenze zu gehen.“ Zurecht sind die Spieler in der Pflicht, wollen sie sich ihren Traum von der NBBL erfüllen, warten in 14 Tagen mit Würzburg und Bayreuth doch zwei ganz andere Kaliber auf die Merlins, die als Absteiger der Liga bereits in der letzten Saison NBBL Luft schnuppern durften. In Würzburg werden dann die Gastgeber mit Bayreuth, Crailsheim und erneut Vilsbiburg um einen einzigen Platz für die NBBL kämpfen, zieht doch nur der Gruppensieger in die höchste deutsche Nachwuchsspielklasse ein. Eine starke Herausforderung für die Merlins, doch vielleicht hat ja der Gruppensieg in der Vorrunde Lust auf mehr gemacht und „Luft nach Oben“ sollte für die Nachwuchsbasketballer auch noch reichlich vorhanden sein.
NBBL Qualifikation
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Erstellt am Donnerstag, 06. Juni 2013 11:02

NBBL Qualifikation
Basketballer der CRAILSHEIM MERLINS wollen sich für die Jugendbundesliga NBBL qualifizieren.
Die Crailsheim Merlins haben sich erstmals um einen Platz in der NBBL (U19 Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) beworben und möchten dort zur nächsten Saison mit einer schlagkräftigen Truppe an den Start gehen.
Bereits in der Saison 2009/2010 konnten einige Schützlinge des Trainergespanns Heck/Schweigert Bundesligaluft in der JBBL (U16 Jugend-Basketball-Bundesliga) schnuppern und erste Erfahrungen sammeln. Luka Banozic, Luca Möbus, Maximilian Wagner und Daniel Ivanov gehörten bereits damals zum festen Kern der Mannschaft. Letzterer gewann im Jahr darauf sogar die Deutsche Meisterschaft als Doppellizenzspieler beim Team Urspringschule. Der ehemaliger Crailsheimer und Heimkehrer Daniel Güray war damals ebenfalls am Titelgewinn beteiligt. Mittlerweile ist auch er wieder zurück in Hohenlohe und möchte sich mit seinem alten Team für die NBBL qualifizieren. Chris Hermann, Ramis Kadi und Pierre Kersten, die erst kürzlich in der Altersklasse U-16 für das deutsche Pokalfinale qualifiziert haben, werden ebenfalls in den NBBL-Kader aufrücken.
Um aber auch die großen Positionen (Center, Power Forward) möglichst stark besetzen zu können, haben Michael Heck und Benjamin Schweigert vom 22.04. bis 03.05. zum offenen Try-Out in der HAKRO-Arena Crailsheim geladen. Zahlreiche Spieler aus den benachbarten Vereinen (u. a. Schwäbisch Hall, Aalen und Kupferzell) haben vorgespielt und ihr Talent unter Beweis gestellt.
Drei Spieler haben es letztlich geschafft die Trainer von sich zu überzeugen. Jonas Schmid (spielte bereits JBBL in Crailsheim) und Jonathan Hägele (beide aus Kupferzell) werden künftig dem NBBL-Kader angehören. Während der Tryout-Phase empfahl sich mit dem 1,95 großen Trim Salihu ein weiterer Haller für den Kader.
Dazu konnte sich ein Spieler bereits im Vorfeld seinen Platz in der Mannschaft erkämpfen. Julian Gais aus Schwäbisch Hall überzeugte beide Trainer schon vor der Saison und war seitdem schon fest eingeplant.
„Dank der Neuzugänge können wir noch intensiver trainieren und uns so noch besser auf die anstehenden Spiele vorbereiten!“, resümiert Co-Trainer Benjamin Schweigert das Ergebnis des zweiwöchigen Try-Outs. Nun gilt es daraus eine Konkurrenzfähige NBBL-Mannschaft zu formen um gut für die Qualifikationsrunden vorbereitet zu sein.
Dabei müssen die Nachwuchszauberer zwei Runden im Turniermodus (08. Juni und 22./23. Juni) überstehen und spielen in der ersten Qualifikation-Runde am kommenden Samstag den 8. Juni in Treuchtlingen (Sporthalle der Senefelder Schule, Bürgermeister-Döbler-Allee 3, 91757 Treuchtlingen). Bereits um 10 Uhr trifft der Gastgeber auf den Gegner aus Vilsbiburg. Um 13 Uhr findet das erste Spiel gegen Vilsbiburg statt. Um 16 Uhr treffen die Hohenlohe-Franken auf den Gastgeber Vilsbiburg. In dieser Runde qualifizieren sich die ersten zwei für die zweite Runde am 22/23.Juni Ort wird noch bekanntgegeben. In dieser Endrunde stehen die NBBL-Abstiegsmannschaften der Bundesliga Standorte aus Würzburg und Bayreuth als Gegner fest. Nur der Erste qualifizierte sich für die NBBL.
„Ein super Chance für die Jugend der Merlins!“, blickt so auch Ingo Enskat der sportliche Leiter der Merlins nach vorne. „Nach den tollen Erfolgen und Meisterschaften, die wir in den letzten Jahren erringen konnten, wollen wir unseren Nachwuchs auch weiterhin auf dem bestmöglichen Niveau fördern können.“ Hoffen wir also, dass die Merlins ihr Motto „Spitzenbasketball in der Region“ fortan neben den Profis in der ProA auch in ihrer nicht minder erfolgreichen Jugend deutschlandweit vorantreiben können.
Eine Handvoll Fragen an Coach Michael Heck:
Michael, Du wirst das Team der Merlins in die Qualifikation zur NBBL führen. Was erwartet uns dort von den Gegnern und wie stehen die Chancen unserer Jungs?
Ich erwarte sehr viele und sehr starke Gegner die uns mit ihrer Körpergröße überlegen sein werden. Nichtsdestotrotz denke ich dass wir relativ gute Chancen haben, da wir dieses Handicap in den letzten Jahren immer wieder hatten und uns trotzdem durchsetzen konnten.
Woher kommen unsere Spieler für die NBBL? Sind die meisten Crailsheimer Jungs oder kommen viele von außerhalb?
Mehr als 2/3 unserer Merlins kommen aus Crailsheim. Sind also direkt hier bei uns aufgewachsen.Unsere Neuzugänge kommen aus Schwäbisch Hall und Kupferzell.
Wir hatten gerade in der u16 einen tollen Erfolg zum Abschluss der vergangenen Saison. Was genau haben die Jungs dort erreicht?
Wir sind Vizemeister in Württemberg und Baden-Württemberg geworden. Letztes Wochenende haben wir die Südwestdeutsche Meisterschaft gewonnen und uns für das Finalturnier um den Deutschen Pokal qualifiziert.
Werden diese jüngeren Spieler auch schon in der NBBL mit auflaufen und dort eine Rolle spielen können?
Das Alter spielt für mich keine Rolle. Es kommt immer darauf an wie sich die Jungs im Training präsentieren und verhalten.
Was erwartest Du dir von der Qualifikationsrunde zur NBBL für dich und dein Team?
Da wir einen sehr ausgeglichenen und tiefen Kader haben hoffe ich wir können uns zunächst einmal für die NBBL-Saison 2013/2014 qualifizieren. Das wäre schon ein toller Erfolg für die Merlins. Was dann weiter passiert, werden wir in den kommenden Monaten erleben.
U16 - zweiter Platz im Deutschen Pokal
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Erstellt am Sonntag, 02. Juni 2013 17:49
 Deutsches Pokalfinale U16
Merlins finden ihren Meister im Finale des Deutschen Pokals
Eine Top-Leistung mit einer ebenso beeindruckenden Saison fand ihr Ende am vergangenen Wochenende in der Bundesliga Arena der Artland Dragons in Quakenbrück dem kleinsten Erstliga-Standort im Basketball-Deutschland.
Über mehrere Regional-Final Fours kämpften sich die Young Guns der Merlins unter die letzten vier U16 Mannschaften unterhalb der Jugend-Bundesliga Ebene. Nach Quakenbrück war der Weg mit zahlreichen Opfern namhafter Vereinen gepflastert. U.a. wurden die Basketballakademie Ulm, der USC Heidelberg sowie der 1.FC Kaiserslautern aus dem Weg geräumt.
Der 530 Kilometer lange Weg wurde bereits am Freitag in Angriff genommen. Pünktlich zur „wärmeren“ Jahreszeit kämpfte sich der Merlins Tross über die A7 von einer Baustelle zur nächsten. Übernachtet wurde anschließend in der Jugendherberge Damme in sehr ländlicher Idylle.
Tags darauf machten sich die Merlins nach dem Mittagessen auf dem Weg in die 3500 Personen fassende Artland Arena. Wie zu einem Erstliga Spiel wurde alles professionell vorbereitet.
Das erste Halbfinale bestritten die Hausherren gegen den Vertreter des Westdeutschen Landesverbandes Boelle Kabel (Hagen). Der Dragons-Nachwuchs spukte gleich mal Feuer und ließen wenig anbrennen, der 2,05cm große Centerspieler Isiah Hartenstein spielte die erste Geige und seine Mannen folgten im Takt. Nach einem zwischenzeitlichen deutlichen 25-Punkte Vorsprung konnte Dragons-Trainer und Ex-Bundesliga Spieler Florian Hartenstein seiner kompletten Mannschaft viel Spielzeit gewähren und sorgte für wichtige Ruhepausen für seine Leistungsträger für das anstehende Finale am nächsten Tag. Nach dem deutlichen 85:71 Sieg konnten sich die Hausherren nun gemütlich entspannen und ihren Kontrahenten im zweiten Spiel des Tages genau unter die Lupe nehmen, wo es die Merlins mit dem Ost-Vertreter Dresden Titans die Klingen kreuzen musste.
Merlins Coach Michael Heck machte den Jungs schon beim Abschlusstraining zwei Stunden vorher klar was er von seinen Spielern sehen möchte. Der Gegner war von beeindruckender Statur, doch die Titanen hatten die Rechnung ohne die Zauberer gemacht. Angeführt von den Führungsspielern Chris Hermann und Ramis Kadi und ihren Kameraden wurde sehr schnell deutlich, dass ihr Siegeswille den Titanen ihre übernatürlichen Kräfte von Minute zu Minute immer mehr raubte.
Gut eingestellt vom erfahrenen Coach Michael Heck spielten die Crailsheimer Jungs aus einem Guss und ließen den Sachsen nur wenig Chancen zu eigenen Punkten zu kommen. Die Merlins bezwangen Dresden so am Ende mit 76:55. Crailsheim war zum ersten Mal in einem bundesweit gespielten Wettbewerb im Finale.
Nun galt es für den Coach die Konzentration auf das Final-Duell mit dem favorisierten Gastgeber zu lenken. Im Finale starteten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Centerspieler Hartenstein wurde bei jedem Ballbesitz gedoppelt, was zu Beginn zunächst die gewünschten Ergebnisse brachte. Doch Ende des ersten Viertels begann der dominanteste Spieler des Turniers sich mit der sehr intensiven Bewachung zurecht zu finden. In der Offensive agierten die Merlins gleichzeitig zu zaghaft und mit zu wenig Durchschlagskraft.
Zu allem Unglück verletzte sich der Leistungsträger Chris Hermann am Knöchel beim Kampf um den Rebound. Trotz der Lücke im Angriffsspiel versuchten die Teamkameraden den Abstand nicht noch größer anwachsen zu lassen. Doch die Dragons hatten ihre Visiere jenseits der 3-Punkte Linie optimal eingestellt. Ein ums andere Mal fütterte Hartenstein seine Kameraden perfekt und diese bedankten sich artig und netzten hochprozentig ein.
Trainer Heck versuchte die Moral hochzuhalten und selbst Chris Hermann ließ sich noch mal tapen. Aber das Leck im Merlins Boot konnte in diesem Spiel nicht mehr gestopft werden. Die Merlins hatten den Gastgebern nun nichts mehr entgegenzusetzen. Zum Schluss gab Coach Michael Heck allen Bankakteuren reichlich Spielzeit in diesem frühzeitig entschiedenen Finalspiel. Das 96:49 beendete nicht nur das Spiel, sondern auch die Träume der Merlins vom Deutschen Pokalsieg. Natürlich überwog zunächst die Enttäuschung bei allen Spielern und Unterstützern, doch schon bald kam auch Stolz über das Erreichte und die tolle Leistung in der nun beendeten Saison auf. „Vollkommen zurecht!“, so fasste es der eigens mitgereiste Manager des Merlins ProA Teams Martin Romig treffend zusammen und gratulierte dem Merlins Nachwuchs zu seinem tollen Erfolg.
Die Crailsheim Merlins gratulieren dem TSV Quakenbrück zum Sieg des deutschen Pokals 2013.
Ergebnisse
U16-Jungen in Quakenbrück
Halbfinale: TSV Quakenbrück – Basketball Boele-Kabel 85:71
Halbfinale: Dresden Titans – TSV Crailsheim 55:76
Spiel um Platz 3: Basketball Boele-Kabel – Dresden Titans 80:71
Endspiel: TSV Quakenbrück – TSV Crailsheim 94:49
Tetzner im PRO A Kader
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Erstellt am Samstag, 25. Mai 2013 11:20
 
Welcome Back Tetze!
Chris Tetzner im Pro A Kader 2013/2014.
Mit Chris Tetzner kehrt ein alter Bekannter in den ProA Kader der Merlins zurück. Bereits in der Saison 2011/2012 war der 32-jährige Allrounder im Kader der Pro A Mannschaft.
Im vergangenen Jahr trat er, berufsbedingt, ein bisschen kürzer, war dennoch ein wichtiger Stabilisator in der Regionalliga Manschaft der Merlins und schaffte mit der sehr jungen Mannschaft als Aufsteiger einen guten Mittelfeldplatz.
Nach kurzen intensiven Gesprächen kam die sportliche Leitung als auch Spieler zu dem Ergebnis in der Pro A wieder anzugreifen.
Interview mit Ingo Enskat
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Erstellt am Samstag, 04. Mai 2013 20:41
 
Interview: "Mit Stevie Johnson kam der Wendepunkt"
In der Basketball Pro A steht die Endspielpaarung fest. Mit Vechta und Düsseldorf treffen der Erste und Dritte der Hauptrunde aufeinander. Die Crailsheim Merlins sind als Elfter ins Ziel gekommen.
KLAUS HELMSTETTER
Grund genug, um die Saison, mit etwas Abstand, noch einmal Revue passieren zu lassen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Dazu sprach das HT mit Ingo Enskat, dem sportlichen Leiter der Korbjäger aus Crailsheim.
Aufsteiger Vechta und Düsseldorf spielen jetzt um die Meisterschaft in der Pro A. Sind das tatsächlich die besten Mannschaften?
INGO ENSKAT: Vechta war sicherlich, über die gesamte Runde gesehen, die stärkste Mannschaft. Düsseldorf hatte seine Ups and Downs, bekam dann noch einen Sponsor hinzu und hat in der zweiten Saisonhälfte stärker gespielt. Aufgrund dieser Leistung ist auch Düsseldorf zu Recht im Endspiel. Man hat aber in den Runden davor gemerkt, wie knapp es zugeht. Düsseldorf ist fast gegen Nürnberg ausgeschieden, Vechta tat sich gegen Karlsruhe ebenfalls schwer, und Jena schlägt Göttingen. Auch wir als Merlins haben gegen die besseren Gegner oft nicht schlecht ausgesehen, hatten gegen einfachere aber Probleme.
Bemerkenswert waren die großen Schwankungen des Teams, die mangelnde Konstanz in der Leistung! Welche Erklärung gibt es dafür?
ENSKAT: Ich denke, das Teamgefühl war nicht intakt. Die Jungs sind, jeder für sich, nette Kerle, menschlich gesehen okay. Da war kein fauliger Apfel drunter. Von den individuellen Stärken her hätten sie auch als Team funktionieren müssen. Auf dem Feld haben sie aber nicht, wie erhofft, miteinander harmoniert. Die einzelnen Rädchen haben nicht ineinander gegriffen.
Wenn man die aktuelle Mannschaft mit der aus der Vorsaison vergleicht - was fällt da auf?
ENSKAT: In der Vorsaison waren mehr Emotionen spürbar, mehr Power und mehr Energie. Wir haben auch nicht bis ins Detail ausgeklügelt gespielt. Wenn es darauf ankam, hat die Mannschaft aber ihre besten Spiele gezeigt. Rein von der spielerischen Leistung sind die beiden Mannschaften nicht weit entfernt voneinander. Aber die unbändige Power hat die letztjährige Mannschaft vorangetrieben. Das hat die aktuelle zu wenig ausgestrahlt.
Welche Lehren können die Verantwortlichen daraus ziehen?
ENSKAT: Zunächst mal geht es um die Rekrutierung. Wir hatten eine größere Fluktuation als die Jahre zuvor, als wir so gut wie keinen Spieler wieder wegschicken mussten. Es geht in dem Geschäft nicht darum, wer ein netter Kerl ist. Wenn ein Spieler nach zwei Wochen in der Vorbereitung nicht auf dem nötigen Level ist, wird er auch nicht mehr dorthin kommen, und man sollte sich besser trennen. Stevie Johnson ist erst später zum Team gestoßen, kommt aber mit seiner Spielweise an und zeigt von Anfang an, was er kann. Bei den jüngeren Spielern muss man ehrlich sein und schneller eine Entscheidung treffen. Auf der anderen Seite geht es um mehr Disziplin und Spaß. Disziplin ist in Training und Spiel gefordert, aber eben auch Spaß, weil jeder das, was er macht - nämlich Basketballspielen - ja gerne macht. Und wenn beides Hand in Hand geht, kann man damit das Publikum mitreißen.
Die Merlins haben bis in die Schlussphase der Saison gegen den Abstieg gespielt. Gab es da auch einen Plan B, hat man sich auch mit dieser möglichen Entwicklung beschäftigt?
ENSKAT: Nun, wir haben schon gewusst, was im Falle eines Abstieg getan werden müsste, um dann wieder Spiele zu gewinnen. Aber wir haben unseren Fokus eindeutig darauf gelegt, die Klasse zu halten.
Die Merlins haben den Sprung in die Play-offs nicht geschafft. Hat das auch ein Loch in die Kasse gerissen?
ENSKAT: Bei den Play-offs gab es tolle Spiele, mit einer super Atmosphäre. Wirtschaftlich macht man da nicht den Riesen-Gewinn. Wenn die Saison für ein Team endet, entstehen ja auch keine Kosten mehr durch für die Mannschaft. Also hält sich das in etwa die Waage.
Bekannt ist derzeit, dass Willie Young als Coach weitermachen wird und Stevie Johnson als Spieler. Was gibt es sonst Neues?
ENSKAT: Wir haben uns mit Willie Young zusammengesetzt und auch mal zurückgeblickt. Auch Willie hat in seiner ersten Spielzeit als Coach in der Pro A viel gelernt, ist einen guten Schritt nach vorne gekommen. Was die Spieler angeht, wird Kosta Karamatskos bleiben. Und ganz wichtig: Stevie Johnson, dessen Erscheinen in Crailsheim eine Art Wendepunkt in der Saison brachte. Einen solchen Spieler findet man als Trainer klasse. Er macht nichts, was einem im Gedächtnis bleibt, hat am Ende des Spiels aber ganz viele Bälle reingemacht. Er hat eine sehr positive Art, wurde deswegen auch Kapitän - und ist schon ein gestandener Mann. Außerdem wird Philipp Friedel bleiben. Er hat sicher noch mehr Potenzial. Und je besser ihn die Mannschaft einsetzt, desto besser kommen seine Stärken auch zum Tragen. Auch mit Josten Crow sind die Gespräche angelaufen, und es sieht so aus, als ob man sich da zusammenfinden könnte.
Zeichnet sich wieder mal ein Eigengewächs ab, das es in die erste Mannschaft schaffen könnte?
ENSKAT: Derzeit sehe ich dort keine akute Entwicklung. Unsere Jungs sind vom Alter her auch noch zu weit entfernt. Aber die U 16 steht jetzt unter den letzten vier im Rennen um den deutschen Pokal. Und die U 18 hat einen vernünftigen Jahrgang mit Perspektive. Die Talente müssen sich noch entwickeln.
Die zweite Mannschaft hat sich als Aufsteiger in der Regionalliga sehr gut behauptet!
ENSKAT: Ziel voll erfüllt, kann man sagen. Nächste Saison wird das Ziel sein, die Liga zu halten. Wir werden ohne Amerikaner spielen und die Jüngeren aus U 16 und U 18 stärker einbeziehen. Auf den großen Positionen sind wir recht dünn besetzt.

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Tabelle von Die Junge Liga
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