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In der Regionalliga Baden-Württemberg verteidigten die Crailsheim Merlins II mit einem weiteren Sieg die Tabellenspitze. Gegen die PS Karlsruhe Lions gab es dabei wieder jede Menge Offense: Mit 120:90 wurde den Fans in der HAKRO Arena Crailsheim ein Spektakel geboten (Foto: Steffen Förster).

Debelka Dunk KA

Crailsheim, 06.03.2017. In Abwesenheit des verletzten Liam Carpenter und Headcoach Kai Buchmann, der mit dem U16-Bundesligateam in München weilte, empfingen die Merlins II das Farmteam des ProB Süd-Hauptrundensiegers PS Karlsruhe. Die Gäste hatten zuletzt aufhorchen lassen, als sie sich mit einigen Achtungserfolgen Luft in Richtung Tabellenkeller verschaffen konnten.

Die Merlins wollten diesen Lauf natürlich stoppen und selbst im Kalenderjahr 2017 weiterhin ungeschlagen bleiben. Zu Beginn schien auch schon alles in die richtige Richtung zu laufen, als sich die Zauberer im ersten Viertel etwas absetzen konnten. Doch die Karlsruher fingen sich und verkürzten bis zur Viertelpause auf 26:24. Im zweiten Abschnitt waren die Zauberer bemüht, eine stabilere Defense aufzubauen und vor allem beim Rebound wacher zu sein. Offensiv zeigte sich Harald Debelka aber gut aufgelegt und konnte unter anderem einen Fastbreak-Dunk und einen Dreier „vom Parkplatz“ zur 55:48-Pausenführung beitragen.

Aus der eigenen Scoringpower schöpften die Merlins nach dem Seitenwechsel auch das Selbstvertrauen, um sich nun Stück für Stück abzusetzen. Trainer Pascal Heinrichs, der Buchmann an der Seitenlinie vertrat, konnte dabei auf eine sehr ausgeglichene Teamleistung zählen, alle Crailsheimer Spieler konnten sich in die Punkteliste eintragen, sechs davon mit zweistelliger Ausbeute. Nach dem Ausfall von Liam Carpenter war im Spielaufbau auch Youngster Chris Ludwig mehr gefordert und zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit 9 Punkten zurück. „Er hat die Back-Up Rolle super ausgefüllt“, lobte Heinrichs das Crailsheimer Eigengewächs. Nach dem 82:71 zum Ende des dritten Abschnitts war der Widerstand der Gäste in den letzten zehn Minuten endgültig gebrochen. Mit 38:19 überrollten die Merlins den Gegner im Schlussviertel und stellten somit den deutlichen 120:90-Endstand her. „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Offensivrebounds zugelassen. Damit konnten wir auch im Angriff nicht unsere schnelle Spielweise ausnutzen, die uns dank Spielern wie Karl Moore so erfolgreich macht. In der zweiten Hälfte ist uns das wesentlich besser gelungen“, so das Fazit von Pascal Heinrichs.

Weiter geht es für die Merlins mit einem Auswärtsspiel gegen Heidelberg/Kirchheim am kommenden Samstag, ehe eine Woche später der große Showdown gegen Verfolger Mannheim in der HAKRO Arena ansteht (18.03., 15:00 Uhr).

statistik

Für die Merlins spielten: Bouwmeester (5 Pkt), Cevriz (19 Pkt), Debelka (19 Pkt, 5 Dreier), Haufs (16 Pkt), Herold (10 Pkt), Ludwig (9 Pkt), Moore (16 Pkt), Rimuks (8 Pkt); Seidl (1 Pkt), Sivorotka (7 Pkt), Wells (10 Pkt).

Boxscore (Quelle: www.basketball-bund.net)

Tabelle (Quelle: www.basketball-bund.net)