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Den zweiten klaren Heimerfolg in Serie feierten die Crailsheim Merlins am Sonntag gegen die Baunach Young Pikes. Die Merlins gewannen ihr Faschingsspiel dank eines Klassenunterschiedes in Sachen Erfahrung klar mit 103:60.

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Gut lachen beim klaren Heimsieg gegen Baunach: Kevin Tiggs (Foto: Steffen Förster)

Crailsheim, 19.02.2017. Dass die Qualität des Baunacher Kaders mit der An- bzw. Abwesenheit der drei Leistungsträger Nikolic, Kratzer und Olinde steht und fällt, bewiesen die Resultate der Oberfranken in dieser Spielzeit zuhauf. Zuletzt zeigte sich das Potential der Doppellizenzspieler, die beim deutschen Primus Brose Bamberg regelmäßig in Euroleague und BBL auf dem Parkett stehen, bei der nur knappen Niederlage gegen den ProA-Spitzenreiter MBC am Freitag (70:79). Im Duell mit den Merlins musste Coach Fabian Villmeter jedoch abermals auf die drei Toptalente verzichten, da die Bamberger am Sonntag zeitgleich in Berlin weilten und den Pokalsieg einfuhren.

Generationenduell

tanz baunach webAls erfahrenstes Team der Liga baten die Merlins die Young Pikes zu einem Generationenduell, das Kapitän Konrad Wysocki standesgemäß von „downtown“ eröffnete. Unter dem Titel „der alte Mann und der Dunk“ standen die folgenden Angriffe der Zauberer, als Patrick Flomo zweimal zur Flugshow abhob und die Faschingsgesellschaft in der Arena Hohenlohe zum Jubeln brachte. Nach dem 19:10 tanzten sich die Merlins Dance Kids mit dem „roten Pferd“ durch die erste Auszeit der Baunacher. Anschließend tanzte der Ball auch immer souveräner durch die Hände der Merlins, die Ballverluste bestraften und nach dem ersten Viertel (30:16) auch keinen einzigen Offensivrebound der Gäste mehr gestatteten. Die Faschingsfeier war im zweiten Abschnitt so bereits in vollem Gange und die Zauberer glänzten mit einigen sehenswerten Spielzügen. Merlins-Coach Tuomas Iisalo nutzte früh die Tiefe seiner Bank und so kam auch Youngster Liam Carpenter schon in Hälfte eins zu wertvollen Einsatzminuten. „Er hat das komplett verdient. Liam gibt in jedem Training Vollgas und arbeitet hart,“ lobte Iisalo den Briten. 55:34 führten die Crailsheimer hochverdient zur Halbzeitpause, in der die Jazztanzgruppe „24null9“ aus Mulfingen mit einem umjubelten Auftritt für perfektes Karnevalsfeeling sorgte.

Nächster "Hunderter"

Damit war die Bühne für die Fortsetzung des dominanten Auftritts der Merlins bereitet. Die Zauberer suchten und nutzten weiterhin ihre Chancen konsequent, sodass sich der Spielstand den Dimensionen aus dem Kantersieg gegen Ehingen näherte. Gleichzeitig konnten die Leistungsträger für die schwere Aufgabe in Heidelberg am kommenden Sonntag geschont werden, als das Spiel in der Feierstimmung auf den Rängen im Schlussviertel dem 103:60-Endstand entgegenging. Die „100“ machte diesmal Michael Jost voll und auf dem Statistikbogen standen am Ende sieben Merlins mit zweistelliger Punktausbeute. Mit dem Erfolg buchten die Merlins auch endgültig das Ticket für die Playoffs.

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Crailsheim Merlins): „Baunach hatte es natürlich heute schwer, da ihre besten Spieler in Berlin beim TopFour waren. Mit ihnen ist Baunach ein sehr gutes Team, auf das wir uns entsprechend vorbereitet haben. Umso schwieriger ist es, wenn diese Spieler dann nicht dabei sind und somit große Qualitätsunterschiede entstehen. Man spricht mit dem Team, wie wichtig 100% Konzentration sind, aber dann merkt man einfach sehr schnell dass der Gegner nichts entgegenzusetzen hat. Das soll die Leistung meiner Mannschaft nicht schmälern. Die Jungs haben ihren Job gut gemacht. Die einzige Schwäche war es, dass wir im ersten Viertel sechs Offensivrebounds  zugelassen haben, aber auch das haben die Jungs sehr gut abgestellt und danach keinen einzigen mehr zugelassen. Letztendlich bin ich sehr glücklich über den Sieg, nächste Woche in Heidelberg erwartet uns ein ganz anderes Kaliber.“

Ingo Enskat (sportlicher Leiter Crailsheim Merlins): „Man kann heute wirklich nicht viel sagen. Die Jungs haben bis auf Kleinigkeiten heute nichts falsch gemacht, auch wenn man gerade am Anfang gemerkt hat, dass die Konzentration nicht zu 100% da war. Aber dann hat die Mannschaft ihren Rhythmus gefunden, sodass wir uns über einen schönen Sieg freuen können, den wir gerne mitnehmen.“

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Statistik

Für die Merlins spielten: Dunn (11 Punkte), Hilliard (17 Pkt, 6 Assists), Griffin (11 Pkt), Bogdanov (12 Pkt, 5 Rebounds, 5 Ass), Carpenter, Wysocki (5 Pkt, 7 Reb), Kotti (10 Pkt, 6 Reb), Woods (1 Pkt), Gertz (6 Pkt), Jost (14 Pkt, 6 Reb), Flomo (6 Pkt, 6 Reb), Tiggs (10 Pkt, 8 Reb, 4 Ass)

Rebounds: 52:32

Assists: 28:8

Steals: 10:3

Zuschauer: 1701

Viertelergebnisse: 30:16, 25:18, 30:13, 18:13